Raumfahrtmission zwischen innovativer Heizung und historischer Bausubstanz

Mit Infrarot-Heizungen von Schwank lässt sich auch in Hangars viel Energie einsparen. Die Systeme haben einen hohen Wirkungsgrad, erreichen schnell ihre Heizleistung und verfügen über mehrstufige Steuerungen mit Einschaltoptimierung.

Das Zentrum der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie liegt auf dem Gelände des Sonderflughafens Oberpaffenhofen. Betreiber des Sonderflughafens ist die EDMO Flugbetrieb GmbH, eine 100%ige Tochter des EADS-Konzerns. In 2009 hat die EDMO mit Schwank das erste Projekt realisiert. Ende 2011 wurde aufgrund der guten Erfahrungen die Beheizung eines weiteren Hangars in Auftrag gegeben. 1936 errichtet, dient der Flughafen heute insbesondere der Forschung, Erprobung, Produktion und Wartung von Flugzeugen, Hubschraubern und Satellitensystemen. Als Forschungsstandort der DLR (Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.) werden von hier aus u.a. die Beteiligung an Weltraummissionen, die Klimaforschung und der Ausbau von Navigationssystemen erforscht.

 

Alte Heizung – viele Probleme

 

Neben modernen Bürokomplexen findet man noch Hangars aus den 30er Jahren. 2009 konnte man die Negativerscheinungen der alten, wassergeführten Heizung nicht mehr hinnehmen. Die Heiz- und Wartungskosten waren exorbitant gestiegen, darüber hinaus klagten Mitarbeitern in den 12 und 17 Meter hohen Hangars über Kälte, Zugluft, Lärm und luftbedingte Staubablagerungen auf den hochempfindlichen Bauteilen. Der enorme Temperaturabfall, wenn die Hangar Tore geöffnet wurden, war ein weiterer Negativpunkt der alten Heizung.

 

Energiekosten halbiert, Mitarbeiter motiviert

 

Als Betreiber sah sich die EADS-Tochter in der Pflicht und suchte nach Lösungen. Eine gleichmäßige Temperaturverteilung, ein wirtschaftlicher sowie ein staub- und zugfreier Betrieb mussten erfüllt werden. Damit war die Ausschreibung einer Infrarotheizung wie auf dem Leib zugeschnitten.

 

Zum Einsatz kamen letztlich 25 Dunkelstrahler Typ calorSchwank mit insgesamt 915 kW. Darüber hinaus wurde eine intelligente, mehrstufige Gerätesteuerung in eine bestehende Gebäudeleittechnik eingebunden. 6 Regelkreise passen dabei die Raumtemperatur mittels Außentemperaturfühler den tatsächlichen Temperaturbedarf der Halle an. Und das Ergebnis? Die Energiekosten haben sich mehr als halbiert und die Mitarbeiter schätzen den Heizkomfort. Grund genug, dass Schwank auch das neue Bauvorhaben mit Infrarotstrahlern begleitet, getreu dem Motto: never change a winning team.

 

Der Hallenheizung-Experte Schwank kennt die Herausforderungen bei der Beheizung von Flugzeughangars. Neben Hangars auf dem Airport Hannover, Atlanta, Gatwick oder Toronto hat Schwank bereits etliche Hallen der US-Air Force und der kanadischen Luftwaffe beheizt.


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